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Energiewende: Eine Psychose nationaler Tragweite

Gelesen auf: https://www.achgut.com/artikel/eine_psychose_nationaler_tragweite

Den Artikel kann man sich dort auch vorlesen lassen!!

Von: Hans Hofmann-Reinecke, Gastautor bei www.achtgut.com/ 06.06.2022

Die Psychose ist eine Geisteskrankheit, bei der das Opfer Überzeugungen annimmt, die der Realität widersprechen, die es aber vehement verteidigt. Das bedeutet nicht, dass solch ein Mensch gefährlich wäre - eher fügt er sich selbst Schaden zu. Die Energiewende ist so ein Fall.

Die Überzeugung etwa, dass in England Rechtsverkehr herrscht, die meisten Autos aber auf der falschen Straßenseite fahren, würde das Leben in London gefährlich machen. Und nicht nur das, diese Wahnvorstellung würde den Psychotiker auf Schritt und Tritt begleiten, sie würde zu einem zentralen Thema in seinem Leben. Für den Gesunden dagegen sind die Verkehrsregeln eine selbstverständliche Nebensache, die er kaum bewusst wahrnimmt.

Bei der deutschen Psychose nationaler Tragweite geht es um die Wahnvorstellung, das Land könne durch die Umgestaltung seiner Energieversorgung einen günstigen Einfluss auf das Weltklima ausüben. Diese Vorstellung widerspricht der Realität.

Wohlgemerkt, es geht hier nicht darum zu diskutieren, ob das Narrativ zum weltweiten Klimawandel realistisch ist oder nicht. Es geht darum zu erkennen, dass die deutsche Klimapolitik unsinnig ist, unabhängig davon, ob menschengemachtes CO2 nun die Atmosphäre erwärmt oder nicht. Denn auch wenn die offizielle Sichtweise zum Thema Klimawandel zuträfe, auch dann hätten Deutschlands Anstrengungen zum Klimaschutz keinen Einfluss auf die Temperatur der Atmosphäre. Das erkennt man sehr schnell, wenn man Deutschlands CO2-Beitrag in ppm umrechnet, mit dem globalen CO2-Ausstoß vergleicht und dann in die Betrachtungen zur „Klimasensitivität“ einsteigt. Die resultierende Abschätzung der erwarteten Erwärmung in Abhängigkeit von ppm CO2 macht deutlich, dass Deutschlands Beitrag vernachlässigbar ist.

Mit anderen Worten: Für eine Maßnahme, die der Menschheit, weder im eigenen Lande noch weltweit, irgendeinen Nutzen bringt, ist man bereit Lebensqualität, Wirtschaft und Landschaft zu zerstören. Das psychotische Deutschland aber hält unerschütterlich an seiner Wahnvorstellung der Weltenrettung fest, auch wenn es sich dabei selbst ruiniert. In der klinischen Psychologie sind solche Verläufe bekannt: Man hat beobachtet, dass psychotische Patienten häufig suizidale Gedanken haben.
Der Weg in Richtung Wahnsinn

Lassen Sie mich diese unglaubliche und dramatische Entwicklung noch einmal anders darstellen: Hätten wir die Form der Energieversorgung aus dem Jahr 2000 beibehalten, dann wäre das Klima um keinen Deut anders, als es derzeit ist. Wir hätten dann aber noch ein Land mit gesunder Wirtschaft, mit höchster Lebensqualität, und wir könnten unsere herrlichen Landschaften mit Bergen, Wäldern, Wiesen und Küsten frohgemut genießen - ohne Verunstaltung durch Monokulturen, Photovoltaik und Windräder. Und nicht nur das - die Energieversorgung wäre, so wie damals, eine selbstverständliche und preiswerte Nebensache, die zuverlässig funktioniert und die man kaum wahrnimmt.

So war das einmal, ob Sie es glauben oder nicht. Aber in den 20 Jahren seither hat sich das Land von der Vernunft verabschiedet und auf den Weg in Richtung Wahnsinn gemacht. Das geschah, so wie bei manchen Menschen, in Millimeterschritten, von denen jeder einzelne unauffällig war, aus denen aber letztlich eine Reise in den Abgrund wurde.

Ein Rückweg zur Vernunft ist jetzt schwer vorstellbar. Denn so, wie der menschliche Psychotiker seine Wahnvorstellungen vehement gegen gut gemeinte, logische Argumente verteidigt, so lässt sich auch Deutschland nicht durch Logik von seinem selbstzerstörerischen Pfad abbringen. Rationalität und mathematische Betrachtungen sind das Machwerk von alten weißen Männern und rechten Verschwörungstheoretikern.

Dank der systematischen Umstellung der Schulausbildung von logischem Denken auf ideologischen Gehorsam wird heute die eigene Urteilskraft schon von einfachsten Problemen überfordert. Die Bürger folgen dem offiziellen Narrativ so kritiklos und gewissenhaft wie der Stimme aus dem Navi im Auto, welches uns das Denken abnimmt. Es weist uns an: „in 200 m links abbiegen“ (und denkt sich dabei „…mehr braucht du nicht zu wissen, du Idiot“).

Früher gab es noch Straßenkarten, da verschaffte man sich erst einmal einen Überblick, und konnte dann, dank eigener Urteilskraft, selbst entscheiden, wie man fuhr. Und wenn man sich verfahren hatte, dann wusste man zumindest so ungefähr, wo man war. Aber haben Sie schon einmal erlebt, wie hilflos man ist, wenn das Navi einen im Stich lässt oder falsch programmiert ist? Wenn Sie „Jemen“ statt „Bremen“ eingegeben haben? Was aber die Navigation in der deutschen Politik angeht, da hätte ich einen Vorschlag der gegenwärtig immer und überall richtig wäre „Bei nächster Gelegenheit umkehren“.

Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.

Olaf hat Husten...

Gelesen auf https://www.t-online.de/nachrichten/



Zaudernder Kanzler
Viel Zeit bleibt ihm nicht mehr

Von Daniel Mützel und Miriam Hollstein
14.04.2022, 10:15 Uhr
Ukraine-Krieg: Riskantes Schweigen von Olaf Scholz – viel Zeit bleibt ihm nicht. Die Ukraine drängt Deutschland zur Lieferung schwerer Waffen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hält sich bislang bedeckt. (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)






















Um Olaf Scholz wird es immer einsamer: Für seine zaudernde Haltung im Ukraine-Krieg greifen ihn seine Ampelpartner jetzt sogar öffentlich an. Reagiert der Kanzler, bevor er noch mehr Schaden nimmt?
Es sind harte Worte an die Adresse des Kanzlers: Olaf Scholz müsse jetzt Führung zeigen und "nicht nur den Mund spitzen, sondern auch pfeifen". Die rhetorische Attacke stammt nicht etwa von einem Oppositionspolitiker, sondern von Marie-Agnes Strack-Zimmermann, der Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses und Mitglied des Koalitionspartners FDP, in einem Interview mit der "Welt".

Es dürfte bisher die heftigste Backpfeife aus der Ampel gegen Scholz sein. Strack-Zimmermann hat die Autorität des Kanzlers offen infrage gestellt, und das während einer Reise in die Ukraine, von der immer mehr erwarten, dass auch Scholz sie endlich angehe. Nach dem Motto: Wenn schon der Kanzler keine Initiative zeigt, mach’ ich es.

Der offenen Rebellion gegen das Kanzleramt haben sich auch Mitglieder des eigenen Kabinetts angeschlossen. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und Wirtschaftsminister Robert Habeck (beide Grüne) fordern bereits seit Tagen im...

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Staatsinfarkt

Antirealistischen Schutzwall
Staatsinfarkt

Autor: Alexsander Freitag

Zwischenzeitlich vergeht kein Tag mehr ohne Realsatire in diesem grotesk und subaltern gewordenen Land, dessen Mehrheitsgesellschaft sich indessen unverdrossen einbildet, weltweit anerkannt, einflussreich und hochgeschätzt zu sein. Die Beispiele nur aus dieser Woche, die gerade erst zur Hälfte vorbei ist: Die Ukraine, erstes Beispiel, bittet die Deutschen um militärische Unterstützung – und erhält 5000 Helme (!). Sicher legt Karl Lauterbach noch 5000 Masken dazu. Oder 5000 Impfdosen: Boostern im winterlich-kalten Schützengraben hält gesund! Und wo wir schon beim bizarren Gesundheitsminister sind: In einer Nacht- und Nebelaktion wird, zweites Beispiel, der immunologisch deutlich höherwertigere Genesenenstatus von sechs auf drei Monate verkürzt. Erklärung dazu? Keine. Noch besser: Das Virus scheint selektiv zu sein, denn Abgeordnete des Bundestages behalten weiterhin ihren sechsmonatigen Genesenenstatus. Erklärung dazu? Keine. Kann man so etwas überhaupt noch glossieren? Nein. Kann man nicht. Weil es eine, vornehmlich westdeutsche, Mehrheitsgesellschaft gibt, die sich solchen (und anderen) hanebüchenen Stuss einfach so gefallen lässt.

Antirealistischer Schutzwall – das Heile-Welt-Theater der Bullerbü-Deutschen

Die weltfremden Eliten der westdeutsch dominierten BRD-Gesellschaft (Sie ahnen schon: Das beste und schönste Deutschland ever, ever, ever!) haben zwar weder eine Postleitzahl noch eine postalische Adresse, dafür aber ein kolossal hoch gebautes Wolkenkuckucksheim, das auf den schönen Namen Bullerbü hört. Bullerbü-Deutsche erkennen Sie schon rhetorisch: Praktisch all ihr sprachlicher Ausdruck beginnt überdurchschnittlich häufig mit den Sätzen „Ich bin gut informiert!“ und „Das ist Wissenschaft!“. Was danach folgt, ist eine in endloser Schleife laufende Schallplatte mit Sprung, auf der die sozial erwünschten Phrasen gedroschen werden, als ob es kein Morgen gäbe. Wahlweise mit ideologischer Inbrunst oder, deutlich häufiger, mit smartem Opportunismus. Die mehrheitlich saturierten Deutschen haben sich als Merkel’sche Postwachstums- und Postwohlstandsgesellschaft hinter einem ‚Antirealistischen Schutzwall‘ selbst eingemauert – und fühlen sich da auch außerordentlich wohl: Bitte nicht mit Realwirklichkeit stören!

In diesem absonderlichen Heile-Welt-Theater sind Realfakten und Realzahlen selbstverständlich ein erheblicher Störfaktor. Folglich müssen sie, immer unter dem affektiv daher geplapperten Narrativ „Folge der Wissenschaft!“, wahlweise passiv ignoriert oder aktiv verächtlich gemacht werden. So ist das Leben hinter dem ‚Antirealistischen Schutzwall‘ eine unendliche Abfolge von zirkulärer Kommunikation in selbstreferenziellen Milieus und Blasen: In Bullerbü ist das Virus lebensgefährlich, Lockdowns schützen die Wirtschaft, das beständige Abschalten von Grundlast-Energie überhaupt kein Problem und Blackouts schicke Events für die Generation Woke, in die man ganz entspannt und gechillt gehen kann. Bullerbü ist eine absurde Gegenwelt. Eine kollektive Fluchtwelt einer Gesellschaft, die mehrheitlich nicht nur den Bezug zur Realität verloren, sondern auch gar kein Interesse mehr hat, daran etwas zu ändern.

„Die hysterische Republik“ kaufen

Palliativrepublik Deutschland – ein Land hat demographischen Krebs

Dabei müsste viel geändert werden. Sehr viel. Allen voran die Mutter aller Probleme dieses Landes: Sein demographischer Zustand. Der ist, wie es bei Medizinern heißt, infaust. Es ist aussichtslos, mindestens jedoch ungünstig. Und das ist seit 30 Jahren bekannt. Praktisch alle Einladungen zu entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen hat das Land großzügig unterlassen: Keine Pensionsfonds, keine Umstellung des Sozialversicherungs- und Steuersystems als notwendige Vorsorgemaßnahmen – nichts. Die 16 Jahre Merkel waren das buchstäblich letzte Zeitfenster, um dem drohenden Tumorwuchs beizukommen. Aber schon da wäre man ohne unangenehmen operativen Eingriff nicht mehr ausgekommen. Und so zog man es vor, auch diese letzte Möglichkeit zu verpassen. Ab kommendem Jahr, also 2023, hilft dann nur noch der palliative Ansatz: Die Baby-Boomer gehen kollektiv in Rente und Pension. Und in Kombination mit einem zwischenzeitlich zweiten demographischen Tumor, namentlich dem der unkontrollierten Einwanderung aus aller Welt, hilft dann nur noch Morphin, Alkohol oder, mit freundlichen Grüßen der Grünen, Cannabis.

Frischzellen sind nicht zu erwarten. Die Nachwuchsgeneration ist in ihrer Zahl zu klein und obendrein infolge der selbst herbeigeführten Bildungskatastrophe weder mental noch intellektuell in der Lage, die in den kommenden Jahren abrupt und mannigfach entstehenden Lücken in der Gesamtheit des Arbeitsmarktes auch nur annähernd zu füllen. Die bezopften Linus-Maltes werden, zusammen mit den körnerkauenden Wiebkes ausgenommen wie die Weihnachtsgänse. Es ist, um das in aller Deutlichkeit zu sagen, eine bemitleidenswerte Generation, für deren 63 Geschlechter, Doppelpunktsprech und Bachelor-of-Singen- oder Master-of-Klatschen-Abschlüsse in Pseudowissenschaften sich niemand interessieren wird. Weder Karl-Heinz. Noch Abdul.

Kaskadenartige Schadenentwicklung – ein Tsunami hat immer viele Wellen

Die Entwicklung wird kaskadenartig sein, denn die systemischen Fehler der Deutschen in den letzten 30, vor allem aber in den letzten 16 Jahren, sind irreversibel. Die kommenden zwei, drei Dekaden werden einen beispiellosen, aber folgerichtigen Absturz in breite Armut und großflächige Instabilität zeitigen. Dieses Land hat sich gleich zwei seiner AGBs entledigt, ohne dafür neue zu definieren: Die ‚Allgemeinen Geschäftsbedingungen‘, die durch die irrwitzige Deindustrialisierung sowie die noch irrwitzigere Energierestriktion gegenstandslos geworden sind, und die ‚Allgemeinen Gesellschaftsbedingungen‘, die durch autochthone Sterberate sowie Geburtenrate der Einwanderungsgesellschaft ungesteuert und chaotisch auf den Kopf gestellt werden.

Staatsinfarkt – erst kommt das Kammerflimmern, dann die Asystolie

Die zwischenzeitlich täglich fühlbarer werdende Dysfunktionalität des Staates, jenes Staates, der in der Welt einmal wie kein anderer Staat für Stabilität und Funktionalität stand, kommt einem Infarktgeschehen gleich: Ein katastrophaler Verschluss der Fließ- und Funktionsfähigkeit, der auf alle Ebenen übergreift. Wenn weder ein taugliches, Prosperität und Stabilität produzierendes Geschäftsmodell noch ein friedliches, Gemeinsinn stiftendes Gesellschaftsmodell vorhanden ist, gehen vorhandene Strukturen einfach unter. Um im medizinischen Bild zu bleiben: Was wir derzeit erleben ist das chaotisch anmutende Kammerflimmern, dem der Stillstand, die Asystolie, unweigerlich folgt. Staatsinfarkt.

Infarktprävention geht nur individuell

Signifikante Änderungen, auch nur ein Wille dazu, sind weit und breit nicht in Sicht. Wer von dem drohenden Staatsinfarkt nicht mit in die Tiefe gerissen werden will, muss –infolge fehlender öffentlich-gesellschaftlicher Prävention– selbst vorbeugen. Vom Auswandern bis hin zum Finden einer sicheren Nische für sich und die Seinen im palliativen Resterampendeutschland ist alles denkbar. Falls Sie in zehn Jahren zu jenen gehören, die in noch sozio-ökonomisch gleichen oder nur mäßig reduzierten Verhältnissen leben, sich zumindest tagsüber sicher auf der Straße bewegen können, dann gehören Sie zu den Gewinnern. Alle, denen es nicht so gehen wird, sind im Staatsinfarkt auf der Strecke geblieben. Man wird sie in den langen Schlangen der Suppenküchen finden. Vor Sozialämtern. Oder gleich auf dem Friedhof. Da, wo einst einmal Bullerbü stand.

Mit einer gewissen Ironie ließe sich also sagen: Bleiben Sie gesund!

Zum Autor: Alexander Freitag ist Wirtschaftspsychologe und Lehrbeauftragter für Präklinische Notfallmedizin & Psychiatrie. Er ist Mitautor des Buches „Die hysterische Republik“.

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Anm. Steffen Meltzer: Bei Gastbeiträgen handelt es sich um persönliche Meinungen der jeweiligen Autoren, nicht um meine. Die Bewertungen überlasse ich erwachsenen und mündigen Lesern. Meiner Kommentare bedarf es dazu nicht.
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Erschienen am 29. Jan. 2022 bei: https://www.steffen-meltzer.de/staatsinfarkt/

Corona-Fakten: Impfnebenwirkungen -

- lassen sich nicht länger verschweigen.

Herzansicht


Gelesen auf: https://auf1.tv/nachrichten-auf1/corona-fakten-impfnebenwirkungen-lassen-sich-nicht-laenger-verschweigen

Die Systemmedien verbreiten bekanntlich gebetsmühlenartig die Botschaft, die Corona-Impfung sei angeblich sicher. Doch nichts könnte falscher sein, als diese wirklichkeitsfremde Behauptung. Vielmehr handelt es sich bei der experimentellen Gentherapie, die als Impfung verkauft wird, um eine der gefährlichsten Injektionen, die derzeit verspritzt werden. Die lediglich mit einer aus rein politischen Gründen durchgedrückten Notfallzulassung versehenen Spike-Mixturen hab schon bald nach dem Beginn der Spritz-Agenda zu einer Welle an Nebenwirkungen geführt. Blutverklumpungen, Herzprobleme, Zyklusprobleme, Krebserkrankungen und viele andere höchst gefährliche Nebenwirkungen sind alltäglich geworden.

Mittlerweile deuten die Statistiken darauf hin, dass wohl schon mehr Menschen an der husch-pfusch „Impfung“ verstorben sind, als an Corona selbst. Trotzdem will die politische Klasse beinhart weiter spritzen und hat wahrscheinlich schon zahlreiche „Booster“ fix eingeplant.

Neujahrsansprache einer Bürgerin

... an Ihren Kanzler. -------- von Vera Lengsfeld

Herr Bundeskanzler,

nachdem ich mir ihre Ansprache angehört habe, stelle ich fest: Wir leben in einem Land, aber in zwei Welten. Sie im Land ideologischer Fantasie, ich in der Realität.

Zustimmen kann ich ihnen nur am Anfang Ihrer Rede, als sie zugaben, dass es in diesem Jahr eine kleine Veränderung gäbe, weil Sie nun die Neujahrsansprache hielten. In der Tat war Ihre Vorgängerin die beste (inoffizielle) grüne Sozialdemokratin, die ihrer Partei große Dienste geleistet hat. Dank der unermüdlichen Mithilfe von Ex-Kanzlerin Merkel ist ihre SPD seit 1998 mit einer Ausnahme von vier Jahren ununterbrochen an der Macht, das heißt, sie ist die Hauptverantwortliche für unsere gegenwärtige Lage.

Diese Lage ist so kritisch, dass Sie mit allen Mitteln versuchen, das zu vertuschen. Sie behaupten, unser Land wäre nicht gespalten, das Gegenteil sei der Fall. Haben Sie nie zur Kenntnis genommen, was ihre Politiker-Kollegen an Hohn, Spott und Hetze gegen den Souverän äußern, sobald aus dessen Reihen von der offiziellen Regierungslinie abweichende Meinungen geäußert werden? Sollten Sie Bedarf haben, kann ich Ihnen gern eine Auswahl zur Verfügung stellen. Der Keil der Spaltung wird von der Politik und den sie unterstützenden Medien in die Gesellschaft getrieben.

Schwurbler, Querdenker, Pandemietreiber, Rechte, Nazis sind die hauptsächlichen Begriffe, mit denen Andersdenkende belegt werden. Sogar Ausgrenzung aus der Gesellschaft wird gefordert. Die Polizei, der von der Politik der Auftrag erteilt wird, das Gebot des Grundgesetzes, sich friedlich ohne Waffen versammeln zu dürfen, außer Kraft zu setzen, ist teils schon dazu übergegangen, mit Pfefferspray selbst gegen Kinder vorzugehen, auf gewaltfreie Spaziergänger einzuschlagen oder sie in den Rücken zu treten. Spaziergänger werden als Extremisten oder gar Terroristen öffentlich gebrandmarkt, während Linksextreme, die jüngst in der Silvesternacht in Leipzig und Dresden Barrikaden gebaut und Brände verursacht haben, „Aktivisten“ genannt oder neutral als „Gruppen“ bezeichnet werden. Es herrscht ein gesellschaftszersetzendes zweierlei Maß. Ihre Aufgabe wäre, dem energisch entgegenzuwirken, statt diese Realität zu leugnen.

Sie loben die Solidarität, die in unserer Gesellschaft herrsche und behaupten:

„Nach der Flut haben wir alle zusammen angepackt. Gemeinsam haben wir geholfen, aufgeräumt und mit dem Wiederaufbau begonnen“.

Das ist schon eine sehr dreiste Verdrehung der Wahrheit. Tatsächlich hat die Flutkatastrophe ein noch katastrophaleres Versagen von Politik und staatlichen Institutionen ans Licht gebracht. Dieses Versagen hat über hundert Menschenleben gefordert.

Unterlassene Warnungen an die Bevölkerung, tagelange Verzögerung und jede Menge Pannen bei der staatlichen Hilfe wären Grund genug, in Sack und Asche zu gehen. Stattdessen wurde Ihr Parteikollege Helge Lindh zum Symbol der Schande, als er ins Flutgebiet eilte und sich für PR-Zwecke mit einem Sandsack als „Fluthelfer“ ablichten ließ. Er hatte in seiner Arroganz nicht bedacht, dass seine weißen Schuhe und das pinke Designer-Shirt ihn Lügen strafen würden.

Ja, die Solidarität gibt es tatsächlich in unserer Gesellschaft, das haben alle Helfer bewiesen, die sich mit schwerem Gerät und viel Enthusiasmus an die Aufräumarbeiten gemacht haben. Dank ihnen sind schlimme Folgen abgewendet worden, die durch die Unfähigkeit der staatlichen Institutionen, Hilfe effektiv zu organisieren, eingetreten wären. Im Ahrtal wurde der Beweis angetreten, dass die bürgerliche Gesellschaft trotz aller Angriffe stark ist. Das war das größte Hoffnungszeichen im vergangenen Jahr.

Während sie die Hochwasserkatastrophe in zwei Sätzen abhandeln, widmen Sie den Hauptteil Ihrer Rede dem „Kampf gegen die Pandemie“. Den wollen Sie allerdings nur sehr einseitig führen, indem sich alle Bewohner impfen lassen sollen. Keine der von der Politik in den letzten zwei Jahren verhängte Corona-Maßnahme ist auf ihre Wirksamkeit evaluiert worden, weder die Lockdowns, noch die Maskenpflicht, besonders, was die FFP“-Maske betrifft, deren Tragen im Arbeitsschutz streng geregelt ist und medizinisch überwacht werden muss. Sie wurde einfach großen Teilen der Bevölkerung oktroyiert, obwohl allein die Tatsache, dass im beruflichen Umfeld selbst in Bayern keine FFP2-Pflicht gilt, weil hier der Arbeitsschutz greift, zeigt, dass diese Maske für den täglichen Gebrauch nicht geeignet und sogar bedenklich ist.

Das gleiche gilt für die Impfungen. Nach einem Jahr stellt sich heraus, dass die bis heute nur mit einer Notfall-Zulassung versehenen Vakzine lange nicht das halten, was man sich von ihnen versprochen hat. Hieß es anfangs, zwei Impfungen würden vollständigen Schutz bieten, muss jetzt eingeräumt werden, dass Geimpfte sich infizieren, die Infektion weitergeben und ernsthaft erkranken können.

Der Zeitraum, in dem der nur teilweise Schutz gelten soll, verkürzte sich innerhalb des Anwendungszeitraums auf ein- bis drei Monate, je nach Bundesland. Eine solche Impfung soll Ihrer Meinung nach den Sieg über das Virus bringen? Wenn Sie das glauben, sollten Sie wenigstens stichhaltige Gründe dafür nennen, statt sich auf dringende Appelle zu beschränken.

Allerdings werde ich den Eindruck nicht los, dass der Politik die Pandemie viel zu sehr in die Hände spielt, als dass sie Interesse hätte, sie so bald wie möglich zu beenden. Tatsächlich deuten Sie an, dass „die nächsten Tage und Wochen […] noch ganz im Zeichen von Corona stehen“ werden.

Am Schluss Ihrer Rede kommen Sie auf den möglichen Grund dafür zu sprechen. „Unser“ ehrgeiziges Ziel sei es: „In nicht einmal 25 Jahren soll Deutschland klimaneutral sein. Dafür werden wir den größten Umbau unserer Wirtschaft seit mehr als 100 Jahren voranbringen.“ Also mein Ziel ist das schon einmal nicht und vermutlich bin ich nicht die Einzige, die so einer stalinistisch anmutenden Planung, unsere Lebens- und Wirtschaftsweise grundstürzend zu verändern, sehr skeptisch gegenübersteht. Solche technokratischen Pläne zur Veränderung der Gesellschaft sind bisher immer unter großen Opfern gescheitert.

Das auch dieses Vorhaben schwere Probleme mit sich bringen wird, ist bereits jetzt, da Sie mit sonorer Stimme versuchen, den Menschen einzureden, dass sie in 25 Jahren „unabhängig […] von Kohle, Öl und Gas“ wären und in lauter „guten“ Arbeitsplätzen beschäftigt sein würden, sichtbar.

Energieknappheit, Lieferengpässe und Produktionsausfälle wegen fehlenden Rohstoffen sind bereits jetzt Realität. Wir Bürger hätten gern von Ihnen erfahren, was Ihre Regierung dagegen zu unternehmen gedenkt. Wie zum Beispiel soll die Energielücke gefüllt werden, die von der Abschaltung dreier hochmoderner AKWs und 10 Kohlekraftwerken im letzten Jahr hinterlassen wurde? Die Gasspeicher sind ebenfalls so gut wie leer und trotzdem soll Deutschland, wie Wladimir Putin jüngst auf einer internationalen Pressekonferenz in Moskau behauptete, von Gazprom günstig bezogenes Gas teuer an Polen oder die Ukraine weiterverkaufen. Wenn das eine dreiste Lüge von Putin war, hätte ich deutlich offenen Widerspruch dagegen erwartet. Habe ich den nur überhört oder gab es ihn nicht?

Wie will Ihre Regierung den drohenden Blackout verhindern? Durch permanente Lastabwürfe, d.h. von Stilllegung stromintensiver Betriebe oder einzelner Regionen? Wie lange wird es dauern, bis die betroffenen Unternehmen abwandern? Oder sollen wir alle tatsächlich Elektroautos anschaffen, damit wir bei Stromausfall die Autobatterien nutzen können, um nicht im Dunklen zu sitzen?

Zum Schluss noch zu Ihrer Bemerkung über die Unverletzlichkeit der Grenzen, die ein „hohes Gut“ sei. Sagt der Kanzler eines Landes, dessen Grenzen seit Jahren verletzt werden, weil sie von Menschen ohne oder mit sichtbar gefälschten Papieren überschritten werden. In Deutschland muss man inzwischen einen Impfpass und einen Personalausweis vorlegen, um auch nur einen Cappuccino in einem Café zu bekommen, darf aber ungeimpft, ungetestet und ausweislos ins Land.

Gemeint haben Sie nur die Ukraine, denn die Verteidigung der Unverletzbarkeit der polnischen Grenze zu Weißrussland wird nicht nur von Ihrer Außenministerin angeprangert.

Da ist es wieder, das zweierlei Maß. Diesmal in der Außenpolitik.

Wie soll sich da ihr „großer Wunsch für 2022: Bleiben wir zusammen!“ erfüllen? Ich setze für das neue Jahr auf die Kraft des Widerstands. Mein großer Wunsch: Hören Sie sich dieses Lied an, das die Hymne von 2022 werden sollte:

Lied von Danser Encore